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Ausprobieren #1

22. Juli 2010  |  Veröffentlicht in Licht + Architektur, Versuche, experimentell

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns intensiv mit Architekturbeleuchtung und Medienfassaden sowie deren interaktiver Steuerung. Doch wie schon bei der Entwicklung zu den play.fassadenleuchten kann man Licht und seine Wirkung nicht mal so eben auf einem Blatt skizzieren. Theoretisch sind Größen wie Leuchtstärke, Leuchtdichte, Pixelpitch, etc. berechenbar, ja sogar mit genügend Zeit und Software planbar. Andere Einflussfaktoren wiederum liegen völlig im subjektiven und damit wenig vorhersehbaren Blick des Betrachters. Besonders bei fassadengroßen Lichtanimationen, wie wir sie derzeit gemeinsam mit intolight entwickeln, gilt es auf dem schmalen Grat zu bleiben, der zwischen subtilem und ansprechendem Motiondesign und unansehnlichem »Lichtsmog« liegt. Hier gibt es keine Kennwerte, keine Vorgaben, keine allgemeinverbindlichen Tabellenbücher. Der einzige Weg führt über den Test. Denn erst im Probeaufbau mit allen Komponenten zeigen sich die Tücken aber auch die Potentiale des Gesamtprojektes. Das Zusammenspiel von Software, Programmierung, Hardware und eben der eigenen Gestaltung bringt besonders im interdisziplinären Team rasche und zudem belastbare Erkenntnisse und Erfolge. Was einmal aus den Fassadenplatten werden wird, die wir hier testweise mit LED-Pixeln bestücken, darauf darf man gespannt sein.

Ihr Jungs … wir Männer?

30. Juni 2010  |  Veröffentlicht in neongrau.

Früher wurden wir an der Tür unseres Büros häufiger gefragt, ob man doch bitte mal den Chef sprechen könne. “Steht vor Ihnen.” Kleider machen Leute. Vor allen Dingen aber macht der Umgangston die Musik. Der ist bei uns offensichtlich recht locker. Das merken wir daran, dass sich die Leute bei uns wohl fühlen. Manchmal könnte der Eindruck entstehen, dass hier nicht wirklich hart gearbeitet wird. Die Gratwanderung besteht immer zwischen einem “natürlichen” Tonfall und sachlicher, kompetenter Argumentation. Zwischen angemessen gekleidet aber nicht verkleidet sein. Zwischen jugendlicher Motivation / jugendlichem Antrieb aber nicht naiv und blind sein. Noch zum Thema Kleidung: Sobald man mit Kunden zu tun hat, muss die Kleidung stimmen. Zum Leidwesen aller Männer ist im geschäftlichen Umfeld die kurze Hose nicht zugelassen (im Auge einiger Leute wohl auch im privaten Bereich…). Es hieß von irgendjemandem – der Urheber kann sich hier gern zu Wort melden – dass es schlicht ein Zeichen des Respekts für den Gegenüber ist, dass man eine ordentliche (selbstverständlich lange) Hose, ein Hemd und ein paar geputzte Schuhe trägt. Dann dürfen es auch Sneaker sein. Wir sind Designer, das verzeiht man uns.

Das “lab” im Keller

20. Mai 2010  |  Veröffentlicht in Projekte in Arbeit, Tangible User Interface, experimentell

Seit langem schwebte uns vor, die Entwurfstechnik des Tape-Renderings auszubauen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, dass man direkt mit Markern auf das fertige Tape zeichnet. Das täten am besten die Kollegen von Cromatics im Rahmen ihres Paintclubs.

Da wir selbst leider keine begnadeten Street-Art-Künstler sind, müssen wir uns mit erheblich mehr Technik behelfen. Das Set-Up, das wir nun in den Werkstatt-Keller schleppen, besteht aus einem Beamer mit sehr langem Kabel, einem Laptop, einem Wacom-Sketchboard und einem halbfertigen Tape-Rendering. Zwischen Fahrradteilen und Werkzeugen befestigen wir das Tape an der Decke und stabilisieren es mit zwei Dachlatten. Der Beamer steht auf dem Werkzeug-Wagen. Er projiziert von der Rückseite auf das Tape-Rendering, wie auf eine gewöhnliche Rückprojektionsfolie. Den eigentlichen Arbeitsplatz müssen wir schon im Gang vor der Tür einrichten, da sonst nicht genügend Platz in dem Raum ist. Auf einem kleinen Tisch wird alles verkabelt und wir können loslegen. Alle Lichter aus.

Martin schiebt noch den Beamer hin und her, während ich auf dem Laptop eine Bilddatei einrichte, die das gesamte Tape ausleuchtet. Ich sitze auf einem Block aus Blauschaum, den Martin als Sitzgelegenheit besorgt hat. Das Labor muss improvisiert sein. Mit dem Wacom testen wir nun diverse Werkzeuge und Einstellungen aus. Wir haben zu lange nicht mit dem Sketchboard gearbeitet.. Dennoch: es funktioniert gut und wir können sehr einfach Texturen, Oberflächen, Reflexe und Farben auf unserem VW Golf ausprobieren. Besonders das schnelle Variieren ist ein Vorteil dieses Aufbaus.

Aber irgendetwas fehlt uns noch hier. Das schöne an der Technik des Tape-Renderings ist eigentlich die großzügige Bewegung des Körpers und der direkte Kontakt zur Arbeitsoberfläche. Wie also könnte eine Mischform aussehen? Wie kann man die Vorteile des Bildbearbeitungsprogramms nutzen und dennoch direkt an der Folie arbeiten? Ein Tangible User Interface vielleicht? Das müssen wir allerdings erst noch mit den Kollegen von intolight entwickeln. Es geht also weiter. Vielleicht schafft es dieses Kellerexperiment sogar in höhere Etagen aufzusteigen, wenn wir hoffentlich bald wieder von einem deutschen Autokonzern angerufen werden, um “Das Auto.” zu kleben.

Misserfolgsstories Teil1: Die maßgeschneiderte Präsentation

8. April 2010  |  Veröffentlicht in Projekte in Arbeit, Theorie, neongrau.  |  2 Comments

Zu einer Kundenpräsentation, sei es für die Akquise oder zur Vorstellung der geleisteten Arbeit, stellt sich immer die Frage, wer einem da gegenübersitzt. Man ist gut beraten, sich vorher darüber zu informieren,  in welchen Positionen diejenigen Personen sitzen und ob deren Anwesenheit sichergestellt ist.

Bei unserer letzten Präsentation waren wir davon ausgegangen, dass die wesentlichen Entscheidungsträger am Tisch sitzen und unserer Arbeit mit Wohlwollen begegnen würden. Stattdessen hatten wir jemanden vor uns, der über den fortgeschrittenen Arbeitsstand keineswegs informiert war, der unter Zeitdruck stand und der den Raum durch seinen Chef-Habitus vollständig dominiert hat. Da war es vorbei mit der maßgeschneiderten Präsentation und der sorgfältig geplanten Dramaturgie, an derem Höhepunkt für uns eigentlich allgemeines Kopfnicken und Händeschütteln stehen sollte.

Gibt es soetwas wie eine universelle Präsentation, die für jedes Publikum gleichermaßen funktioniert? Vermutlich nicht, aber ein paar Gedanken könnten hilfreich sein. Dazu findet sich ein guter Artikel auf unserer Lieblingsseite Core77:  9 tips for giving “a presentation that kills” von Carl Alviani. Ein zweiter Link zum selben Artikel ist hier. Der Text enthält essentielle Hinweise zum Präsentieren und sagt auch einiges über die gerade von mir angesprochenen Punkte aus: man kann nicht davon ausgehen, dass einem die Leute freudestrahlend einen Koffer voller Geldscheine hinstellen werden, nur weil man der junge Kreative ist. Gerade das Alter stellt für uns oft eine Hürde dar. Hier noch einige Ergänzungen von mir:

Die Schwierigkeit scheint darin zu liegen, dass man seine Arbeitsergebnisse wirklich kurz und präzise auf den Punkt bringt. Dabei sollte man durchaus riskieren, einigen Leuten die Kernpunkte bereits zum zweiten oder dritten mal zu erläutern, wenn noch nicht alle Anwesenden auf dem aktuellen Kenntnisstand sind. Denjenigen, die das Konzept schon kennen, verhilft diese Wiederholung möglicherweise zu einem besseren Verständnis oder ist zumindest eine Gedankenstütze. Anfangen sollte man mit dem Gesamtkonzept. Wenn es überzeugt, können die Details erläutert werden. Auf diese Weise schafft man sich zeitlich Flexibilität nach hinten. Es kommt manchmal vor, dass schon während der ersten paar Sätze Fragen gestellt werden, während bei anderen Präsentationen bis zum Ende nicht eine einzige Wortmeldung aufkommt. Wenn dann die Substanz schon aufbraucht ist, kann es peinlich werden. Es ist wie bei einem Konzert, in dem guten Songs erst als Zugaben gespielt werden. Also ruhig ein paar (zweitrangige) Fakten und Detaillösungen für die Fragerunde aufheben.

All dies war bei unserem letzten Termin nicht drin. Doch manchmal hat man in einem Raum mehr Verbündete, als man denkt. So war zwar die gesamte Präsentation überhaupt nicht auf das Publikum abgestimmt (und könnte für sich betrachtet als Misserfolg gewertet werden), aber am Ende ging der Daumen trotz aller Skepsis nach oben. Das allein zählt manchmal. Dank an die Verbündeten.

Lisa…

22. März 2010  |  Veröffentlicht in neongrau.  |  1 Comment

Wir dürfen vorstellen – unsere neue neongrau. Mitarbeiterin, Lisa.

Sie wird neongrau. die nächsten 20 Wochen im Rahmen eines Praktikums unterstützen. Um sie etwas besser kennen zu lernen, haben wir ihr einige kurze Fragen gestellt.

1. Hallo Lisa… Stell Dich mal kurz vor.

Hallo, mein Name ist Lisa und ich bin die neue neongrau. Praktikantin. Ich studiere an der Hochschule Coburg Integriertes Produktdesign und bin jetzt im 6. Semester. Das ist das Semester, in dem wir innerhalb unseres Studiums ein Praktikum absolvieren müssen.

2. Und wie bist Du auf neongrau als Praxispartner gekommen?

Die Homepage von neongrau hat mir gleich zugesagt, zum einen die gezeigten Projekte, aber auch der Style an sich.
Durch mein „Bewerbungsgespräch“ hatte sich dieses Bild bestätigt. Ich hab das Gefühl, dass ich hier viel lernen werde. Und natürlich will ich auch die schöne Stadt Dresden kennen lernen…

3. Was erwartest Du von Deinem Praktikum beim neongrau.?

Ich freue mich darauf viel zu Zeichnen und auch neue Methoden des Visualisierens kennen zu lernen. Aber am meisten interessiert mich natürlich der Blick in die “Design”-Praxis, den ich bisher nicht kenne oder nur die universitäre Vermittlung davon. Wie sehen die Arbeitsabläufe in einem Büro aus und was für Arbeitsweisen werden angewandt? Welche Designbereiche gibt es eigentlich noch, die ich noch nicht kenne? Kurz gesagt: Ich will so viel kennen lernen, wie möglich, ohne “Kaffee kochen” zu müssen;-)

4. Zu guter Letzt wollen wir natürlich von Dir wissen, was aus Deiner Sichtweise “Gutes Design” bedeutet.

Also für mich lässt “Gutes Design” ein Produkt „rund“ werden. Es verknüpft schlüssig Technik, Interaktion und Form und ist somit mehr als die Summe der Einzelteile.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Wir wünschen Lisa einen wunderschönen Aufenthalt bei neongrau. und natürlich auch in Dresden.

Über den Pitch

15. Februar 2010  |  Veröffentlicht in Theorie  |  2 Comments

Die einzig passende Definition auf Wikipedia für die Art von Pitch, um die es hier gehen soll, beschreibt den Agenturpitch. Demnach dient der Pitch einem Unternehmen als Entscheidungshilfe, welcher Werbeagentur es seinen Etat zur Verfügung stellen soll. Dafür erhält es in einem bestimmten Rahmen eine Bandbreite von Ideen zu unterschiedlichen Kommunikationsstrategien. Die Plattform Werbeagentur.de gibt Auskunft darüber, wie ein solcher Pitch zu organisieren ist und bietet gleichzeitig die Möglichkeit für Unternehmen an, den Pitch über ein Formular direkt durchzuführen. Die Rahmenbedingungen sind äußerst interessent: Ein exaktes Briefing, ausführliche Basisinformationen für alle Teilnehmer, Auskünfte über vorhandene Budgets, ein gut organisierter Zeitrahmen, objektive, von Anfang an bekannte Bewertungskriterien für eine garantierte (!) Auftragsvergabe gehören ebenso dazu wie eine (zumindest symbolische) Aufwandsentschädigung. Fairplay sowieso. Im Gegensatz zu einem Architekturwettbewerb sind diese Rahmenbedingungen nirgendwo festgeschrieben. Unter Architekturwettbewerb ist bei Wikipedia aufgeführt, welche staatlichen Instanzen für die Formulierung des rechtlichen Rahmens verantwortlich sind. Der Begriff Design ist bekanntlich rechtlich nicht geschützt. Daran mag es auch liegen, dass es für einen Agenturpitch keine rechtlichen Rahmenbedingungen gibt, sondern nur ein paar gut gemeinte Hinweise. Aber wir sind ein Designbüro und keine Werbeagentur.

Was macht eine Agentur aus? Es soll hier wieder genügen, Wikipedia danach zu fragen. In einer Agentur werden Interessen von anderen Personengruppen vertreten. In der Tat, als Produktdesignbüro vertreten wir die Interessen vieler verschiedener Personengruppen, z.B. die des Auftraggebers, die der Zielgruppen und der Nutzer, die des Fertigungsbetriebes, vielleicht auch die des Gesetzgebers und und und. Es sind viele Personen. Aber wir bringen nicht nur Personen und deren Interessen zusammen. Wir generieren auch tatsächliche Informationen, Daten, Werte und Qualitäten, wie zum Beispiel Handlungsszenarien, Fertigungsanweisungen und konkrete dreidimensionale Formen. Natürlich sind diese Ergebnisse gleichermaßen die Resultate der verschiedenen Interessen. Es sind nicht nur Möglichkeiten sondern sie haben eben auch eine ganz konkrete Substanz. Man könnte jetzt noch nachlesen unter “Kreativität” und käme dann auf “Problemlösung” oder “Neues hervorbringen”. Fakt ist, dass ein Designbüro beides tut: Hervorbringen und Vermitteln. Werbeagenturen tun dies ja auch. Sie entwickeln Kommunikationsstrategien und konkrete Maßnahmen für deren Realisierung. Nun, man muss den Wert einer solchen Arbeit wohl kaum noch erläutern, oder doch?

Ob ein Designbüro eine echte Agentur ist oder nicht, ist letztlich egal. Die Praxis des Agenturpitches ist im Design schon lange angekommen, ob es uns gefällt oder nicht. Nur darf ein Pitch nicht zu einer Quelle kostenloser Ideen werden. Viele Wettbewerbe werden schon dafür missbraucht. Bei Werbeagentur.de heißt es: “Ziel [des Pitches] ist eine für beide Parteien erfolgreiche und zufrieden stellende Zusammenarbeit, die kurz- oder langfristig ausgerichtet ist und auf einer vertrauensvollen Partnerschaft basiert.” Das Unternehmen möchte den richtigen Partner finden und sich absichern, dass es nicht die Katze im Sack kauft. Irgendwie verständlich. Wie aber sollen umgekehrt die Designbüros und Agenturen das Vertrauen in den Auftraggeber gewinnen, wenn dieser sich nicht an die ungeschriebenen Regeln des Pitches hält? Wie soll eine solche Zusammenarbeit aussehen, wenn die Ernsthaftigkeit der Absicht nicht erkennbar ist? Wenn eine Aufwandsentschädigung zum Standard würde, dann könnte jedes Büro immer noch selbst entscheiden, wieviel Arbeit ihm diese “symbolische” Bezahlung wert ist. Die Einhaltung dieser und anderer Rahmenbedingungen muss unbedingt eingefordert werden, denn alles andere schadet der gesamten Branche. Ganz offensichtlich darf man eben doch nicht müde werden, den Wert und die Wirkung von Design zu erklären.

neongrau im design report 1/10

7. Februar 2010  |  Veröffentlicht in neongrau.

Wow, da haben wir uns aber gefreut. Unser erster Beitrag in einem der großen Design Magazine im deutschsprachigen Raum, dem design report.

Auf Seite 50 werden wir in der Rubrik “Newcomer” unter dem Titel “Velohelden mit ganzheitlichen Ansatz” vorgestellt. Unser Team wird hier auf zwei Seiten mit einigen Darstellungen und Informationen über vergangene und aktuellen Projekte vorgestellt. Also wer mehr über uns wissen will, kann das ab sofort in diesem Magazin nachlesen. Und natürlich wollen wir jetzt auch in das andere “große” Magazin…

An einem Tisch

1. Februar 2010  |  Veröffentlicht in Methoden, neongrau., veloheld.  |  2 Comments

Wir fragen uns häufig, wie sich unsere Arbeit noch effektiver organisieren lässt. Dabei stellt sich seit jeher die Frage der “Institutionalisierung” solcher Maßnahmen. Was sich sperrig anhört, ist für kreative Arbeit so unglaublich wichtig. Zum einen braucht es oftmals Zeit, damit sich gute Ideen entwickeln können und man stolpert dabei ständig über seinen Drang, alles perfekt machen zu wollen. Zum anderen müssen die Projekte ergebnisorientiert und möglichst im Rahmen ihrer Budgets durchgeführt werden. Damit noch nicht genug. Jeder Teamkollege hat seinen eigenen Arbeitsrhythmus. Wie also bringt man das alles zusammen? Seit geraumer Zeit sind bei neongrau so essentielle Dinge wie Kalender oder Zeiterfassung online synchronisiert. Es gibt einen klar strukturierten Projektserver und eine Wissensdatenbank, in der wir Informationen ablegen, die wir nicht täglich brauchen. Damit solche Tools funktionieren, müssen sie in ihrer Anwendung intuitiv sein und – besonders wichtig – von allen angenommen werden. Ob dies ein Projektplan aus Papier an der Wand oder eine Erinnerung per SMS ist, spielt keine Rolle.

Ohne Alternative ist tatsächlich nur die Besprechung im Team. Wir sitzen jeden Montag Morgen an einem Tisch und klären, was ansteht und wer woran arbeitet. Dieser Tisch steht abseits der Arbeitsplätze, damit sich jeder auf die Besprechung konzentriert. Stichwort Co-Creativity: Nicht nur bei klassischen Design-Problemen kommt das Team schneller zum Punkt, das Gleiche gilt auch für die Selbstorganisation. Wir haben heute daran gearbeitet, wie unsere Marke veloheld zukünftig aufgestellt sein soll. Fragen von einiger Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um die Produkte als solche; genauso wichtig sind auch die Kommunikation nach außen oder die Aufgabenverteilung – und unendlich viele weitere Punkte. Am besten man löst die Probleme direkt in der Besprechung und beschließt – wo es möglich ist – verbindlich.

Wenn alle Probleme auf den Tisch gebracht werden, kann die Besprechung am Montag Morgen noch etwas anderes nicht zu Unterschätzendes leisten: Eine gute Moral im Team.

„Wir gestalten Dresden” und zeigen Courage

28. Januar 2010  |  Veröffentlicht in neongrau.

Gemeinsam mit mehreren Dresdner Werbe- und Designagenturen zeigen auch wir am 13. Februar Flagge gegen Krieg und Extremismus am 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens. Die Aktion “Wir gestalten Dresden” wurde am Jahresanfang von der Werbeagentur Oberüber | Karger ins Leben gerufen und soll auch über darüber hinaus ein Engagement der Kreativen für Dresden als Lebensmittelpunkt, Wirtschaftsstandort und “Ort der Weltoffenheit” zeigen.

Aber bis es soweit ist, reihen wir uns als Start dafür am 13. Februar in die Menschenkette gegen radikales Gedankengut ein und tragen stolz unseren “Wir gestalten Dresden” Button… Wir hoffen, das uns zahlreiche Dresdner dabei unterstützen werden.

neongrau. im neuen Büro

25. Januar 2010  |  Veröffentlicht in neongrau.

Nach extrem langer Vorbereitungszeit (lieber Herr Vermieter) konnten wir nun in unser neues Büro einziehen. Endlich haben wir einen riesigen Arbeitsraum mit einer eigenen Bibliothek für Bücher und Materialproben, einen eigenen Besprechungsraum und ganz wichtig eine super ausgestattete Küche…

Der Einblick in das Arbeitszimmer ist noch etwas “ungemütlich” – wird sich aber mit der Zeit noch ändern.

Eins der wichtigsten Möbelstücke für einen Designer – der Bürostuhl. Wir haben uns hier für einen Vitra MedaPal entscheiden.

Ein ausgedienter Planschrank wurde zu einer Materialbibliothek umfunktioniert. Ordentlich eingeordnet lassen sich schnell gewünschte Referenzmaterialien finden.

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Jun 30, 2010
Ihr Jungs … wir Männer?

by David | Read | No Comments

Früher wurden wir an der Tür unseres Büros häufiger gefragt, ob man doch bitte mal den Chef sprechen könne. “Steht vor Ihnen.” Kleider machen Leute. Vor allen Dingen aber macht der Umgangston die Musik. Der ist bei uns offensichtlich recht locker. Das merken wir daran, dass sich die Leute bei uns wohl fühlen. Manchmal könnte [...]


Mai 20, 2010
Das “lab” im Keller

by David | Read | No Comments

Seit langem schwebte uns vor, die Entwurfstechnik des Tape-Renderings auszubauen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, dass man direkt mit Markern auf das fertige Tape zeichnet. Das täten am besten die Kollegen von Cromatics im Rahmen ihres Paintclubs.
Da wir selbst leider keine begnadeten Street-Art-Künstler sind, müssen wir uns mit erheblich mehr Technik behelfen. Das Set-Up, das wir [...]


Apr 8, 2010
Misserfolgsstories Teil1: Die maßgeschneiderte Präsentation

by David | Read | 2 Comments

Zu einer Kundenpräsentation, sei es für die Akquise oder zur Vorstellung der geleisteten Arbeit, stellt sich immer die Frage, wer einem da gegenübersitzt. Man ist gut beraten, sich vorher darüber zu informieren,  in welchen Positionen diejenigen Personen sitzen und ob deren Anwesenheit sichergestellt ist.
Bei unserer letzten Präsentation waren wir davon ausgegangen, dass die wesentlichen Entscheidungsträger [...]


Mrz 22, 2010
Lisa…

by Carsten | Read | 1 Comment

Wir dürfen vorstellen – unsere neue neongrau. Mitarbeiterin, Lisa.
Sie wird neongrau. die nächsten 20 Wochen im Rahmen eines Praktikums unterstützen. Um sie etwas besser kennen zu lernen, haben wir ihr einige kurze Fragen gestellt.
1. Hallo Lisa… Stell Dich mal kurz vor.
Hallo, mein Name ist Lisa und ich bin die neue neongrau. Praktikantin. Ich studiere an [...]


Feb 15, 2010
Über den Pitch

by David | Read | 2 Comments

Die einzig passende Definition auf Wikipedia für die Art von Pitch, um die es hier gehen soll, beschreibt den Agenturpitch. Demnach dient der Pitch einem Unternehmen als Entscheidungshilfe, welcher Werbeagentur es seinen Etat zur Verfügung stellen soll. Dafür erhält es in einem bestimmten Rahmen eine Bandbreite von Ideen zu unterschiedlichen Kommunikationsstrategien. Die Plattform Werbeagentur.de gibt [...]


Feb 7, 2010
neongrau im design report 1/10

by Carsten | Read | No Comments

Wow, da haben wir uns aber gefreut. Unser erster Beitrag in einem der großen Design Magazine im deutschsprachigen Raum, dem design report.
Auf Seite 50 werden wir in der Rubrik “Newcomer” unter dem Titel “Velohelden mit ganzheitlichen Ansatz” vorgestellt. Unser Team wird hier auf zwei Seiten mit einigen Darstellungen und Informationen über vergangene und aktuellen Projekte [...]

Über neongrauLAB

neongrau.lab gibt Einblicke in die Arbeit von neongrau aus den Bereichen Produktdesign, Interaction Design und Design Thinking im Allgemeinen…

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